Eine moderierte 3-teilige Veranstaltungsreihe im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus.

FAQ

Was sind FAQ?

Siehe Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/FAQ

Muss man bei Besuch der Veranstaltungen in der Eisern Lounge Eintritt bezahlen bzw. Karten kaufen?

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Eintrittskarten werden nicht ausgegeben. Für die Veranstaltung mit dem Neonazi-Aussteiger „Spielfeld für Nazis? - Rechtsextremismus und Fußball“ ist eine vorherige Anmeldung per eMail erforderlich.

Wie kann man sich für die Veranstaltung mit dem Neonazi-Aussteiger „Spielfeld für Nazis? - Rechtsextremismus und Fußball“ anmelden? Und warum ist das überhaupt nötig?

Bei manchen sensiblen Themen sind nicht alle an einer konstruktiven Diskussion interessiert. In der Vergangenheit kam es bei ähnlichen Veranstaltungen zu unerfreulichen Szenen und Gewaltandrohungen. Um so etwas zu verhindern und eine sachliche Debatte zu ermöglichen, müssen wir leider diese Umstände machen. Meldet Euch bitte vorab mit Namen, Adresse und Geburtsdatum über dieses eMail-Formular an.

Kann jeder alle Veranstaltungen besuchen?

Ja selbstverständlich.
Und genauso selbstverständlich ist der folgende Hinweis: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Ist ein solcher Ausschluss bereits in der Einladung erfolgt, kann die Veranstaltungsleitung die ausgeschlossenen Personen daran hindern, an der Veranstaltung teilzunehmen. Wollen sie den Veranstaltungsort dennoch betreten, kann die Veranstaltungsleitung mit Hilfe der Polizei die unerwünschten Personen vom Veranstaltungsort entfernen lassen.
Zum Weiterlesen: Guter Rat, wenn Nazis stören

Was sind die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“?

Am 21. März 1960 fanden sich in Südafrika rund 20.000 Menschen zusammen, um mit gewaltfreien und friedlichen Protestaktionen gegen die Apartheidgesetze zu demonstrieren. Die südafrikanische Polizei schoss blindlings auf die Demonstranten: ca. 200 wurden verletzt, 69 wurden getötet, darunter acht Frauen und 10 Kinder. Die UNO erklärte danach diesen Tag zum Gedenktag an dieses Massaker und fordert dazu auf, daran jährlich mit einer Aktionswoche der Solidarität mit den Gegnerinnen und Opfern von Rassismus.
Zum Weiterlesen: Internationale Wochen gegen Rassismus

Wer organisiert und unterstützt diese Veranstaltungsreihe?

Der 1. FC Union Berlin e.V., die Fan- und Mitgliederabteilung, das Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick, das Bundes Bündnis für Demokratie und Toleranz und viele viele Unioner.

Worum geht es in der Veranstaltungsreihe?

Die Reihe behandelt die weniger schönen aber ebenso realen Aspekte des Fußball. Ohne Hysterie oder Vorverurteilung soll eine sachliche Diskussion über beispielsweise Homophobie oder Naziaktivität im Stadionumfeld ermöglicht werden.

Warum gerade bei Union?

Union hat inzwischen 16.000 Zuschauer pro Heimspiel und ist mehr als je zuvor Teil der Öffentlichkeit und der öffentlichen Wahrnehmung im Bezug auf Fußball. Daher ist es sicherlich nicht überflüssig, auch bei Union eine offene Diskussion über eventuelle Probleme im und ums Stadion herum zu führen. Der Punkt ist es nicht, Missstände bei Union „aufzudecken“ oder „anzuprangern“. Es soll auch nicht darum gehen, was bei uns „besser“ oder „schlechter“ ist also irgendwo anders, sondern einfach darum, über Alltägliches nachzudenken.

Nach welchen Kriterien wurden die Gäste und Moderatoren ausgewählt?

Jeder Gast ist in seinem Gebiet Experte und hat zumeist langjährige Berufserfahrung. Die Zusammenstellung der Podien soll eine ausgeglichene Diskussion ermöglichen, in der gleichsam Sozialarbeiter wie Journalisten oder Politiker und Funktionäre, aber natürlich auch Fans zu Wort kommen sollen.

Wie kann ich an der Diskussion aktiv teilnehmen?

Der erste Schritt ist natürlich, die Veranstaltungen zu besuchen. Wortbeiträge aus dem Publikum sind ausdrücklich gewünscht und jeder Gast ist eingeladen, sich über die im Saal vorhandenen Mikrofone aktiv zu beteiligen.