Eine moderierte 3-teilige Veranstaltungsreihe im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus.

Spielfeld für Nazis?

Rechtsextremismus und Fußball. Ein Aussteiger berichtet.

Moderation:   Josephine Steffen, Bündnis for Demokratie und Toleranz, Berlin
Gäste:   Neonazi Aussteiger und Thomas Thiele
Wann:   Dienstag, 3. April 2012, 18:30 Uhr
Wo:   Stadion An der Alten Försterei, "Eisern Lounge"

Spielfeld für Nazis? – Ein Aussteiger berichtet

Erinnert sich noch jemand? Marode Stehplätze, zugige Stadien – keine Spur vom "Premium-Produkt" Fußball. Nicht lange her, ein paar Jahrzehnte nur. Eine Zeit, in der noch nicht alles und jeder überwacht wurde. Eine Zeit aber auch, in der Rassismus in den Bundesligastadien oft sicht- und hörbar war.

Und heute? Affengeräusche sind die Seltenheit. Gewalt und Rassismus finden eher außerhalb von Stadien und so genannten "Arenen" statt. Heile Welt Bundesliga also?

Mit einem Aussteiger aus der Neonazi-Szene wollen wir diskutieren: Wie rekrutieren Nazis im Fußballumfeld? Wen rekrutieren sie da? Welche Auswirkungen hat dies auf den Verein, in dessen Umfeld dies stattfindet? Wie sind solche politischen Einflussnahmen zu werten? Wie ist ihnen zu begegnen?

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Ist ein solcher Ausschluss bereits in der Einladung erfolgt, kann die Veranstaltungsleitung die ausgeschlossenen Personen daran hindern, an der Veranstaltung teilzunehmen. Wollen sie den Veranstaltungsort dennoch betreten, kann die Veranstaltungsleitung mit Hilfe der Polizei die unerwünschten Personen vom Veranstaltungsort entfernen lassen.